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Kurzgeschichte

Meine Kurzgeschichte zum Thema „Verbrechen“, die ich für die Textwerkstatt geschrieben habe.

Jezabel Botanica

Ich habe die dünnen Seiten der Tageszeitung auf dem gelben Teppichboden ausgebreitet und rote Kringel um die Artikel gemalt, die ich ausschneiden will. Die stumpfe Schere reißt sich durch das dünne Papier und hinterlässt unsaubere Kanten, die ich später sorgfältig umknicken und festkleben werde.
Ich liebe das Gefühl des dünnen, knisternden, bedruckten Papiers unter meinen Fingerspitzen. Generell mag ich Papier sehr gerne.
Normales, industriell gefertigtes Papier wird hauptsächlich aus Zellstoff gefertigt. Die Cellulosefasern, von wenigen Millimeter bis zu einigen Zentimeter Länge, werden von Hemicellulosen, Harzen und anderen Pflanzenbestandteilen getrennt, mit Wasser versetzt und zerfasert. Den so entstandenen Brei gibt man auf ein Sieb und presst das überschüssige Wasser heraus, während man das Sieb ständig hin und her bewegt um die Fasern zu verdichten. Bei Zeitungspapier wird noch Lignin hinzugefügt, was dafür sorgt, dass es aufrecht steht ohne dass die Seiten so schnell umknicken. Zudem ist Lignin zusammen mit Druckerschwärze zuständig…

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Ratet mal

wer seit 1 Woche wieder eine Schreibblockade hat? Genau!

Meine Wenigkeit.

Was soll das? Im April ging es mir fast locker flockig von der Hand und es sind nur noch 3,5 verdammte Kapitel im 2. Band – und ich komm einfach nicht weiter. Das ist doch nicht fair!

Außerdem bin ich zurzeit hin- und hergerissen. Am liebsten würde ich den 3. Band schon schreiben. Da weiß ich allerdings nur das Ende und den Anfang (immerhin!). Bei dem 2. Band steht eigentlich alles bis auf eben diese 3,5 Kapitel und der ein oder andere Kniff der noch rein muss. Und dann hab ich da noch diese Familiengeschichte im Hinterkopf, an der ich seit 2014 plotte. Plötzlich hab ich einen Schluss für sie. Nichts hochtrabendes, nichts außergewöhnliches. Ein Schlusspunkt hinter einem Satz. Punkt. Das könnte gut werden!

Aktuell bin ich übrigens wieder der Meinung, dass ich nie veröffentlichen werde. Meine Selbstzweifel fressen mich auf und ja, auch die Angst vor schlechten Kritiken bei Amazon & Co. Wenn es sich so anfühlt sein Kind in die Schule zu schicken und am Ende des Jahres ein Zeugnis in die Hand gedrückt zu bekommen, will ich keine Kinder.

#AprilAuthors Tag 30

Schlusswort

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Jippie! Ich habe das Camp geschafft! Es hat mir mal wieder gezeigt, dass ich durchaus in der Lage bin, regelmäßig zu Schreiben und in einem akzeptablen Zeitraum einen akzeptablen WordCount auf die Reihe zu bekommen. Stephen King schreibt jeden Tag 6 Seiten. Deswegen braucht er für die Erstfassung meist so 2 -3 Monate. Titus Müller hat in der TextArt mal ein Interview gegeben, dass er ebenfalls jeden Tag schreibt. Zwar nicht immer 6 Seiten, es kann auch mal nur eine halbe sein, aber er schreibt. Und das summiert sich.

Ich muss es einfach schaffen, ebenfalls konsequent jeden Tag (oder 5 Tage die Woche) zu Schreiben und den inneren Lektor abzuschalten.

Und es hat Spaß gemacht, diesen April mit der #AprilAuthors Challenge zu verbringen. 🙂

#AprilAuthors Tag 29

Danksagung

Ich danke den kleinen Teil meiner Familie, die mich immer darin bestärkt haben, zu Schreiben. Ich weiß, es ging euch eher darum, dass ich ein Hobby habe und daran glauben, dass ich damit mal mein Geld verdienen könnte, tut ihr auch nicht… aber dennoch. Ihr habt mir in vielen Dingen zur Seite gestanden – oder auch nicht. Ihr habt mich so geliebt, wie ich bin, oder auch nicht. Ihr habt meine Entscheidungen unterstützt oder verteufelt. Aber mein Schreiben habt ihr immer unterstützt.

Und ich danke meinen Freund – auch wenn er mal vor 10 Jahren gesagt hat, ich schreibe wie Prinzessin Ärdbääre. Aber ich will ja nicht nachtragend sein.

Außerdem meinen Freundinnen, einer Lehrerin und meinen Schwiegereltern, die immer mein Ego gestreichelt haben, wenn sie Testleser waren. Ich weiß, das ist nicht der Sinn von echten Testlesern – aber es gab mir das Selbstbewusstsein, überhaupt weiter zu schreiben.

Mh… ich glaub, ich übe das mit der Danksagung noch einmal.

#AprilAuthors Tag 28

SP oder Verlag?

Natürlich träume ich davon, irgendwann von einem Verlag veröffentlicht,  in einer Verlagsvorschau angepriesen und vom Vertreter in Buchhandlungen beworben zu werden. Aber daraus wird höchstwahrscheinlich nichts. Ich bin ein Goldfisch in einem Teich voller Papageienfische.
Ja, ich weiß, dass beim SP der Markt auch extrem hart umkämpft ist. Gerade in dem Genre, in dem ich gerade schreibe. Aber vielleicht erreiche ich ja so ein paar Leser. Ein paar Leser, die meine Geschichte gut finden, die sich davon von ihrem Alltag ablenken lassen, ein paar schöne Stunden beim Lesen verbringen. So erfolgreich wie z.B. Jane S. Wonda, werde ich nie sein, das weiß ich. Aber dennoch… ich werde es einfach versuchen. Obwohl ich ehrlich gesagt noch immer mit dem Gedanken spiele, die Reihe zumindest mal einem Verlag anzubieten – wenn ich denn fertig bin und es redigiert ist.

#AprilAuthors Tag 27

WorldBuilding

Bisher sind all meine Romane in der realen Welt angesiedelt. Die Straßen, die sie fahren, die UBahn-Linien, die Bücher die sie lesen, alles real. Aber, sie leben z.B. in einem Haus mit der Hausnummer 22 – wenn es nur 20 Häuser in der realen Straße gibt. Da das CP in London spielt, ist immer etwas mehr Recherche nötig, als wenn ich die Geschichte in meiner Heimatstadt angesiedelt hätte, denn ich versuche so realitätsgetreu wie möglich die Umgebung zu beschreiben.

Aber ich plane seit etwa 10 Jahren an einem FantasyRoman mit einer weiblichen Superhelden-Protagonistin. Ziemlich weit bin ich beim WorldBuilding aber noch nicht gekommen, deswegen kann ich dazu, wie man eine völlig neue Welt schafft, absolut rein gar nichts sagen.

#AprilAuthors Tag 26

CW-Status

Es fehlen noch etwa 10 – 15k Wörter für den aktuellen Band. Zwar ist er an sich fertig, allerdings müssen noch zwei Spannungsbögen ausgebaut werden und so leid es mir auch tut, Nicholas Mckenzie wird noch das ein oder andere mal kräftig Scheiße bauen. Ich bin froh, wenn der Band fertig ist – auf den dritten freue ich mich dagegen schon tierisch.

 

#AprilAuthors Tag 25

Dein Arbeitsplatz

Zuerst einmal: Mein Schreibtisch hat ein Eigenleben. Ich räume abends auf und mittags ist er wieder kaum unter der Last von Dies und Das zu erkennen. Deswegen lass ich das mit dem Aufräumen meistens. Auch heute. Zwar hätte ich ihn ruhig aufräumen können damit ihr denkt, ich wäre voll die ordentliche Person, total organisiert und würde Minimalismus echt wertschätzen – aber das wäre gelogen. Deswegen habe ich mich entschlossen ein Bild meines tatsächlichen Arbeitsplatzes zu machen. Ohne falsche Ordnung. Deswegen warne ich euch – das könnte sehr erschreckend und schockierend für euch sein. Also bitte nur gucken, wenn ihr seelisch gefestigt dafür seid. Horcht tief in euch hinein, bevor ihr dieses Bild anklickt.

#AprilAuthors Tag 24

❤ – Verfilmung

  1. Der Herr der Ringe.
  2. Harry Potter Franchise
  3. Fight Club (Selbst Chuck Palahniuk meinte, das Ende im Film sei besser als jenes, das er geschrieben hatte)
  4. die 6 Stunden Verfilmung von Stolz und Vorurteil mit Colin Firth als Fitzwilliam Darcy (ich sag nur: weißes Hemd + See = beste Kombi!)

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#AprilAuthors Tag 23

Stelle Figur #2 vor

Gott, in so etwas bin ich total schlecht. Ich könnte nicht mal meinen Freund richtig vorstellen… Dieser verdammte Elevator Pitch*.

Die beste Freundin meiner Protagonistin ist Hanna:

Hanna ist 24, Studentin der Comparative Literature am King’s College in London und genießt das Leben in vollen Zügen, wenn auch im vorher festgelegten Rahmen. Um Natalie nach ihrem Unfall aufzuheitern, schleppt sie sie schon einmal mit ins Konzert, obwohl das Ticket eigentlich für ihre Exfreundin gedacht war. Aber das Miststück hatte es sowieso nicht verdient, Cellar Door Live zu sehen, hatte sie Hanna doch schamlos betrogen. Aber trotz ihres gebrochenen Herzens lässt sich Hanna nicht unterkriegen.

Ein Elevator Pitch, auch genannt Elevator Speechoder Elevator Statement, ist ein Werkzeug für eine kurze Zusammenfassung einer Idee mit dem Fokus auf die positiven Aspekte des Vorschlags, wie zum Beispiel der Einzigartigkeit, den Zielkunden und die Vorteile bei Umsetzung

Heute habe ich übrigens das CampNaNoWriMo abgeschlossen 😀