Ratet mal

wer seit 1 Woche wieder eine Schreibblockade hat? Genau!

Meine Wenigkeit.

Was soll das? Im April ging es mir fast locker flockig von der Hand und es sind nur noch 3,5 verdammte Kapitel im 2. Band – und ich komm einfach nicht weiter. Das ist doch nicht fair!

Außerdem bin ich zurzeit hin- und hergerissen. Am liebsten würde ich den 3. Band schon schreiben. Da weiß ich allerdings nur das Ende und den Anfang (immerhin!). Bei dem 2. Band steht eigentlich alles bis auf eben diese 3,5 Kapitel und der ein oder andere Kniff der noch rein muss. Und dann hab ich da noch diese Familiengeschichte im Hinterkopf, an der ich seit 2014 plotte. Plötzlich hab ich einen Schluss für sie. Nichts hochtrabendes, nichts außergewöhnliches. Ein Schlusspunkt hinter einem Satz. Punkt. Das könnte gut werden!

Aktuell bin ich übrigens wieder der Meinung, dass ich nie veröffentlichen werde. Meine Selbstzweifel fressen mich auf und ja, auch die Angst vor schlechten Kritiken bei Amazon & Co. Wenn es sich so anfühlt sein Kind in die Schule zu schicken und am Ende des Jahres ein Zeugnis in die Hand gedrückt zu bekommen, will ich keine Kinder.

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Verdammtes Kapitel

Ich hänge im 5. Kapitel fest. Dabei war ich so zuversichtlich, dass es sich praktisch von alleine schreiben würde. 6 Leute sind gemeinsam bowlen. Es wird gezockt, geflirtet und am Ende wird sich geprügelt. Sollte also eigentlich nicht zu schwer werden. insbesondere weil ich letzte Woche noch bowlen war und zumindest weiß wovon ich schreibe (bis auf die Prügelei…).

Aber ich laufe Gefahr jedes verdammte Frame zu beschreiben. Das wären also 180. Manche brauchen zwei Würfe für ein Frame… Das pusht das ganze auf schätzungsweise 270 Würfe.

Zumindest hat sich eine (und aktuell einzige) Testleserin gemeldet.

Hört sich irgendwie nur semi-begeistert an, oder? Jedenfalls kann ich sie beruhigen. Im zweiten Band wird in Sachen Sexszenen die Spielart härter, ausgefallener. Soll ja weiterhin Spaß machen 😉

Aber erst muss ich diese verdammte Szene zu Ende schreiben! Und dank der Fastenzeit kann ich dabei nichtmal unkontrolliert Eiscreme oder Schokolade in mich hineinstopfen.

1. Tag Camp NaNo

Punkt Mitternacht machte es Bumm und die Schreibblockade war weg. Zusammen mit @GerNoWriMo wurde gesprintet und so flossen die ersten 1247 Wörter in den Computer. Und das was ich schrieb, gefällt mir gut!

 

Als ich später im Bett lag, kam mir die komplette Storyline für das nächste Kapitel in den Sinn. Also hab ich mal schnell eine Mail an mich selbst gesendet und freu mich bereits darauf, das Kapitel heute Nachmittag zu schreiben. Tagesziel sind ja 834 Wörter. Heute will ich noch auf 2000 kommen.  Vielleicht, wenn ich mich ordentlich ran halte, schaffe ich es den Wordcount hoch zu halten. Dann könnte ich mir Scrivener in 19 Tagen holen. Das Testprogramm läuft nämlich nur noch 20 Tage.

Ich fühl mich wie beim Bungee Jumping

Auf der einen Seite habe ich zurzeit eine richtig fette Schreibblockade mit Selbstzweifeln, und mache mir Gedanken, ob der Roman es überhaupt wert ist geschrieben zu werden, und auf der anderen Seite überlege ich schon, an welche Verlage ich ihn schicke.

Als ob ich an so einem dämlichen Bungee Seil hängen würde, direkt nach dem Sprung, und mich noch nicht wieder ausgependelt habe. Oder wie ein JoJo… rauf runter rauf runter rauf runter.

Das schlimme ist, dass ich mich nicht einmal mehr entspannen kann. Der Roman hängt in meinem Kopf und ich denke fast jeden Moment an ihn – und solange ich nichts auf Papier bringe, ist das nicht gerade befriedigend. Im Gegenteil. Ich werde arschig und lasse meinen Frust an meinem Freund raus.

Irgendwas stimmt nicht mit mir!

Falls ihr gute Tipps für mich habt, bitte, verratet sie mir! Ich bin über jede Hilfestellung sehr dankbar!

Ich komm nicht in die Pötte

Habe seit 3 Tagen nicht am zweiten Band geschrieben. Lediglich zwei oder drei Ideen kurz nieder gekritzelt als ich schon im Bett lag. Dafür habe ich viele Ideen für den dritten Band. Anachronistisches Schreiben liegt mir aber nicht. Es könnte sogar passieren, dass ich den dritten Band komplett umschreiben müsste, wenn der zweite fertig ist und sich anders entwickelt hätte, als geplant. Und die Möglichkeit besteht.

Oder ich mach es jetzt einfach wie im Prep zum NaNoWriMo. Dort hab ich jede einzelne Szene grob geplant und konnte mich dadurch daran erfolgreich entlang hangeln. Im April ist ja schließlich Camp NaNo und ich hab mir 25.000 Wörter als Ziel gesetzt.

Eine deutsche Autorin aus dem Selfpublisher-Bereich hat erzählt, sie bräuchte für einen Roman 3 Wochen zum Schreiben. Ihre Romane haben stets einen Umfang von ca 400 Seiten, 20 Seiten pro Tag. Das deprimiert mich schon etwas… ich bin froh wenn ich im NaNoWriMo auf meine 8 Seiten komme.

Ich hasse Titel/Überschriften

Der erste Band ist fertig. Endlich!

Mittlerweile hab ich ihn auch schon an die ersten Testleser geschickt. Sie werden es lesenBildschirmfoto 2017-03-11 um 22.31.20,
mir Anmerkungen geben und wenn sie eine gute Idee haben, auch einen Titelvorschlag machen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich solche Schwierigkeiten haben würde, einen passenden Titel zu finden. Die Reihe wird unter „Unplugged“ laufen und der letzte Band „All In“ heißen, aber die Bände davor? Ich habe keine Ahnung.

Mittlerweile spiele ich auch wieder mit dem Gedanken, die Reihe an Verlage zu schicken – vielleicht hab ich ja Glück? Allerdings glaube ich nicht daran…
Dennoch, der Gedanke reizt mich. Wahrscheinlich frag ich bei zwei drei Verlagen an, die solche Romane in ihrem Sortiment haben und wenn sie nicht wollen, ziehe ich es halt selbst durch – so wie eigentlich geplant.

Apropos geplant. Die Planung für den zweiten Band ist auch schon fertig. Diesmal mal nicht mit der Heldenreise – sondern schön mit Mind-Map. Ging flott und leicht von der Hand. Vielleicht sollte ich das jetzt immer so machen. Mit der Heldenreise hab ich mich ja schon immer gequält, obwohl das Konzept ja schon sehr vielversprechend ist. Die Heldenreise ist ja in etwa das, was der Gutachtenstil für die Juristin ist. Aber wie ihr wisst lief das mit meinem Jura-Studium nicht so, wie ich mir das vorgestellt hab. Mit dem Gutachtenstil konnte ich mich nicht anfreunden und wahrscheinlich ist meine Beziehung zur Heldenreise dementsprechend auch gestört.

Heute gönn ich mir mal eine Schreibpause. Morgen wird dann wieder in die Tasten geschlagen.

Endlich – der 1. Band ist fast fertig

Gestern bis spät in die Nacht am Manuskript gearbeitet – heute bringt mich mein Nacken um. Werde nachher mal eine Wärmflasche umlegen, festbinden, mit mir rumschleppen. Keine Ahnung wie ich das genau anstellen werde. Und ich guck nach so einem orthopädischen Kissen, das den Nacken gerade hält… vielleicht komme ich jetzt in das Alter, wo ich sowas brauche? Ihr seht, heute Mittag fühle ich mich verdammt alt. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich bis vier Uhr morgens den 4. Band von Täglich zu Ende gelesen habe um heute mit dem Dark Duty weiter zu machen… Aber ich schweife ab.

Das intensive Arbeiten am Manuskript hat sich gelohnt. Es fehlt noch ein Kapitel in der Mitte des Romans, außerdem möchte ich direkt noch eine Szene überarbeiten, die ich zwar vom Ablauf schön finde, deren Sprache mir aber nicht gefällt. Dann ist der erste Band fertig: Etwa 90.000 Wörter, 395 Taschenbuchseiten (laut der Testversion von Scrivener).

Etwas tut mir Natalie, meine Protagonistin, leid. Das Ende ist gemein und sie leidet – aber es bietet den perfekten Einstieg in den zweiten Band.

 

Ich will Scrivener

Seit 2 Monaten schleiche ich um das Programm „Scrivener“ herum. Es würde mir so viel bei der Planung und der Organisation der Informationen erleichtern. Bis jetzt habe ich nur mit einem großen Notizbuch und einem Ordner gearbeitet, aber die Informationen und das Material werden immer mehr und ich finde mich in den Papierstapeln kaum noch zurecht. Die ganzen Charakterbögen, die Recherche zu Locations, geplante Routen,  die Charakterentwicklung innerhalb des Projekts, das Einhalten der Zeitleiste… In Scrivener kann ich das hervorragend organisieren ohne  das Programm zu verlassen – oder meinen Blick vom Bildschirm zu wechseln um in Ordnern zu wühlen.

Gestern saß ich wieder am ersten Band von Unplugged und habe es überarbeitet. Plötzlich lese ich eine Szene, die hervorragend einen Bogen zu einem weiteren Buch schlagen würde. Ein loser Faden, den man sehr gut weiterspinnen könnte und sollte. In Scrivener kann ich einfach eine kleine Notiz einfügen, dass ich das später wieder aufgreife. Ohne müsste ich mir irgendwo eine Notiz schreiben – aber finde ich die wieder? Ich bin nicht gerade der ordentlichste Mensch auf der Welt und mein Schreibtisch braucht eigentlich täglich eine Grundreinigung damit ich die Schreibtischplatte überhaupt sehen kann!

Was mich bisher da von abgehalten hat es zu kaufen? Mein chronisch leerer Studenten-Portemonnaie. 40 € sind grad echt fies. Also werd ich meine Schwiegereltern bitten, mir noch einen Arbeitstermin in ihrem Restaurant zu geben, damit ich es mir noch diesen Monat kaufen kann – und so lange nutze ich die 30-Tage-Test-Version.

My trousers discriminate me

Letzte Woche haben mich drei Freundinnen besucht. Wir saßen auf meiner Couch und haben geredet – über Gott und die Welt im allgemeinen, über Männer im besonderen.  Man sagt, das Leben schreibt die besten Geschichten. So ganz möchte ich das nicht unterschreiben, aber das Leben bringt zumindest die besten Anekdoten hervor oder bietet 1A-Inspiration. Auch an diesem Abend.

Meine Mädels kennen das. Sie wissen, dass ich irgendwann einen Block hole und mir Notizen mache. Manchmal fragen sie schon beleidigt nach, wieso ich noch nicht mitschreibe. Auch diesmal.

Zuhause ist das kein Problem. Unterwegs schon eher. Daher habe ich mir in einem 1 € Shop Din A7 Notizblöcke besorgt. 4 Stück für 1,25 €. Damit kann ich besser arbeiten. Oben in die Ecke kommt ein Kürzel für welches Buchprojekt die Notiz ist, Zuhause wird der Zettel in das betreffende Notizheft geklebt. Wenn ich eine Handtasche dabei habe, ist das kein Problem. Notizblock und Stift werden einfach hineingeworfen und bei Bedarf herausgeholt. Komplizierter ist das ganze, wenn ich keine Handtasche dabei habe. Plötzlich merke ich die Diskriminierung der Frau durch die Kleidungsindustrie. Während mein Freund praktisch seinen gesamten Hausstand in allen vier Hosentaschen verstauen kann, und schon ein paar Mal Angst hatte, seine Schlüssel verloren zu haben, weil er sie in den Tiefen seiner Hosentaschen nicht auf anhieb gefunden hat,  sind bei meinen Hosen die Taschen so eng und klein, dass da die Unterbringung eines Blocks schon schwierig wird. Handy passt sowieso nicht rein. Das ärgert mich.

Wie macht ihr euch unterwegs Notizen? Habt ihr immer eine Handtasche dabei? Merkt ihr euch alles?

***

Last week, three of my friends visited me. We sat on my couch and talked about everything in general, about men in particular. People say life writes the best stories. So I do not want to sign it, but life at least produces the best anecdotes or offers the best inspiration. Also this evening.

My girls know that. They know that I’ll get a block and do some notes. Sometimes they ask, why I do not write. This time, too.

At home there is no problem doing it. On the road rather. Therefore, I bought Din A7 notepads. 4 pieces for 1,25 €.
Above in the left corner comes an abbreviation for which book project the note is, at home the note is stuck in the relevant notebook. If I have a handbag with it there is no problem. Notepad and pen are simply dropped in and retrieved as required. More complicated is it, if I have no handbag with me. Suddenly I notice the discrimination of women by the clothing industry. While my boyfriend can practically put his whole household in all four hosiery pockets, and has been a few times afraid of losing his keys, because he has not found them in the depths of his trousers, my pockets are so tight and small that the accommodation of a block is already difficult. Mobile phone does not fit in anyway. That annoys me.

How do you make notes on the road? Do you always have a handbag with you? Do you notice everything?

eine Hommage an die Liebe

Eine Nacht wird nicht reichen,
nicht mehr von deiner Seite zu weichen.

Da musste ich erst ein Gedichtband von Filou in die Hände bekommen um zu merken, dass in Unplugged viel zu viel Sex und viel zu wenig Liebe ist.

***

A night will not last,
So as not to leave your side.

I had to get a poem by Filou in the hands to realize that in Unplugged is too much sex and much too little love.